Koblenz, Mittelrhein, Mosel / Regionalia
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Thorsten Stötzer, Landkreis St. Goarshausen

in der französischen Besatzungszeit 1918 - 1929

 

ISBN 978-3-934795-32-7

175 Seiten, zahlreiche Abb.

Gut 46.000 Menschen lebten zwischen 1918 und 1929 im französisch besetzten Landkreis St. Goarshausen. Dieses Buch berichtet vom Alltag vor Ort und dem Einfluss der »großen« Politik. Eigene Kapitel sind zum Beispiel dem Kauber Flaschenhals und den Wahlergebnissen gewidmet, andere dem Separatismus, dem Verhältnis zu den Franzosen und der Entwicklung politischer Parteien im Kreis. Wissenschaftlich fundiert und doch anschaulich erzählt wird ein Stück lokaler Zeitgeschichte lebendig.

Hans-Klaus Daumen Die Gefallenen und Vermissten aus Kesselheim

Erster und Zweiter Weltkrieg

Eine Mahnung für den Frieden

ISBN 978-3-95638-411-0

246 Seiten, zahlr. s/w u. farb Abb., 28,0 x 21,0 cm, Softcover

Karl Durben, Das Schrumpftal und seine Mühlen

ISBN 978-3-95638-404-2

148 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen

Das Schrumpftal, ein idyllischer Landstrich zwischen Metternich (Münstermaifeld) und Hatzenport an der Mosel, hat eine interessante Vergangenheit aufzuweisen.

Der Chronist Büchel führt den Namen Schrumpf darauf zurück, daß dort einst Soldaten und Kriegsmänner nach verlorener Schlacht stark geschrumpft (dezimiert) den Feind nochmals angegriffen und besiegt haben. Zum Lohn erhielt der Heerführer das Gebiet als Geschenk, er gab ihm auch seinen Namen. Nach heutigen Erkenntnissen dürfte es sich um einen Kampf mit den Hunnen (um 450 n. Chr.) gehandelt haben.

Das Schrumpftal ist von jeher durch seine Mühlen geprägt, die über Jahrhunderte nachweisbar sind.

Die Geschichte dieser Mühlen hat der Autor ausführlich erforscht. Wer würde dabei keine Lust verspüren, ihn als Leser auf seiner Wanderung durch das Schrumpftal zu begleiten und sich von Vererbung, Mitgiften und Verkäufen, aber auch manch sagenumwobener Begebenheit erzählen zu lassen?

Geschichten, Anekdoten, Dokumente und Abbildungen zeichnen ein lebhaftes Bild des Tales, seiner Mühlen und seiner Menschen bis in die Gegenwart hinein.

 

Pressestimmen zur ersten Auflage:

 

Liebeserklärung ans Schrumpftal ... Des Müllers Leben wurde dem Koblenzer Karl Durben nicht in die Wiege gelegt. Vielmehr trieb ihn die Liebe Anfang der 50er Jahre ins Schrumpftal mit seinen 15 Mühlen. Ehefrau Waltraud war nämlich in der Nachtsheimsmühle zu Hause.

Durbens Buch ... beschreibt einen der romantischsten Flecken des Maifelds, der Münstermaifeld-Metternich mit Hatzenport verbindet. Von den 15 Mühlen ... hat Durben jede einzelne beschrieben. Ferner hat es alles das, was er über die Generationen der Müllerfamilien und die geschichtliche Entwicklung der Mühlenbetriebe in Erfahrung bringen konnte, festgehalten.

Rhein-Zeitung vom 22. Januar 2000

 

Die Mühlräder und die technische Ausstattung der Gebäude sind leider nicht mehr vorhanden. Geblieben allerdings ist die Idylle, die landschaftliche Schönheit ...

Vielleicht werden schon bald Straußwirtschaften oder Biergärten in den Anwesen entstehen ... In der umgebauten Haagsmühle gibt es heute bereits eine Ferienwohnung und bald wird eine zweite fertiggestellt.                                       

Maifeld Chronik Nr. 2/2000

 

Mehr als 10 Jahre lang hat Durben Informationen zusammengetragen. Denn – entgegen seiner ursprünglichen Annahme – mußten viele Detailinformationen abgesichert werden.

Das Buch ist mit vielen Fotos illustriert. Es enthält Skizzen und Ablichtungen von Dokumenten. Darüber hinaus hat ... Tochter, Marion Durben-Schneider, neben der Umschlagillustration viele erhellenden Zeichnungen beigesteuert.

Die Zeit des Müllers ... ist vorbei. Und so bedauert Karl Durben ... „Obschon der Schromber-Bach niemals leer, kein Mühlrad dreht sich mehr!”

Ernst Heimes im Mitteilungsblatt VG Untermosel, 28. Januar 2000

Stefan Hahn, Wohin die Welt nicht folgt

Ein Kloster-Foto-Buch

 

Vorwort von Abt em. Benedikt Müntnich

Hinführung von Dr. phil. Christian Rabanus

 

ISBN 978-3-95638-502-5

Format: 28 x 23,5 cm

68 Seiten, Paperback

Die Bilder entstanden in der Abtei Maria Laach,

am Lacher See und in den Wäldern des Laacher Seetals.

Ralf Maukisch, Landtnahme

Ein Heimatroman

ISBN 978-3-95638-104-1
237 Seiten

Zwei Frauen

Vier Jahrzehnte Leben, Leiden, Liebe, Erfahrung und Geschichte trennen sie.

Die große Begeisterung für ein „Denken ohne Geländer" verbindet sie und lässt sie etwas wagen. Bis sich die Dinge anders entwickeln.

Wer bestimmt eigentlich, wie wir leben sollen und was erlaubt ist? Vor allem, wenn es um unsere Geschichte, um unser Land und viel Geld geht?

Wem gehört unsere Heimat wirklich?

Dieses schöne, liebenswerte Land in Nord und Süd, Ost und West?

Wie soll es in Zukunft aussehen?

Ganz konkret: Heimatliche Kulturlandschaften oder gleichgeschaltete Windindustrieöden mit aberzehntausenden 200 m-Kolossen?

Wie handelt man/frau unter Druck?

Was tun? Und was lassen?

Petra Weiß, Agnes zu Salm-Salm

Eine amerikanische Prinzessin in Koblenz

 

ISBN 978-3-934795-48-8

138 Seiten, zahlreiche Abb.

Ich werde mich der Zeit meines Aufenthaltes in jener Stadt stets mit
angenehmen und dankbaren Gefühlen erinnern.
                                                   
Agnes Prinzessin zu Salm-Salm

Eine amerikanisch Prinzessin? Und das in Koblenz? Eine heimliche Liebesheirat mit Felix Prinz zu Salm-Salm (1828-1870), der sich im amerikanischen Bürgerkrieg als Berufsoffizier verdingt, macht 1862 aus der exzentrischen Agnes Elisabeth Leclerq Joy (1840-1912) eine Angehörige des deutschen Hochadels. 1868 wird Felix Major im Koblenzer "4. Garde-Grenadier-Regiment Königin", dessen Regimentschefin Königin Augusta ist. Das Prinzenpaar gehört nun  zur High Society der Profinzhauptstadt. Ob bei der Königin im Schloss oder bei König Wilhelm in der Emser Kur: Die Salms sind häufig zu Gast, bis der Beginn des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 dem Leben zwischen Ballsaal und Bankett, Exerziersplatz und Parade ein jähes Ende setzt.

Die Historikerin Dr. Petra Weiß zeichnet den abenteuerlichen Lebensweg der Prinzessin Agnes anhand ihrer 1875 veröffentlichten Memoiren nach. Alles in allem eine bisher unbekannte Episode der Stadtgeschichte, die einen etwas anderen Blick auf die preußische Garnisonstadt eröffnet -- den einer außergewöhnlichen Frau, die es als exotisch anmutende, amerikanische Prinzessin an Rhein und Mosel verschlug.

Hans-Rolf Weber, Balduin

Ein Blick in das spätmittelalterliche Leben an Mosel und Mittelrhein

 

ISBN 978-3-934795-10-5

80 Seiten

Ende 13. Jahrhundert - spätes Mittelalter. Eine Welt, völlig anders als unsere heutige Zivilisation, prägt das Leben. Burgen sind waffenstarrende Festungen und kriegerische Feudalherren führen ein strenges Regiment über ein unmündiges Bauernvolk.

In diese Welt wird Balduin als dritter Sohn des Grafen Heinrich (VI.) von Luxemburg geboren. Bis zu seinem Tod 1354 bleiben ihm rund 46 Jahre Amtszeit als Erzbischof und Kurfürst von Trier, in der Balduin eine der großen Leitfiguren des 14. Jahrhundert ist.

Ernst Heimes, Ich habe immer nur den Zaun gesehen

Suche nach dem KZ Außenlager Cochem

ISBN 978-3-923532-39-1
4. Auflage, 223 Seiten, 49 Abb.

Ernst Heimes, Jahrgang 1956, entreißt mit diesem Bericht Dinge und Begebenheiten der Vergessenheit und der Verdrängung, die sich in seiner Heimat ereignet haben.
Anhand von zahlreichen Archivmaterialien, Zeitzeugenberichten und eigenen Beobachtungen werden die Geschehnisse in und um das KZ Außenlager Kochem dokumentiert, in dem politische Gefangene in der Zeit von 1944 bis 1945 leben und leiden mußten.
Gleichzeitig ein einfühlsamer und sehr persönlicher Bericht über die Menschen an der Mosel, über ihre Reaktionen und ihren Umgang – damals und noch heute – mit Dingen, die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung ereigneten.
Die vielen Schwierigkeiten – mit der Umwelt und mit sich selbst –, auf die einer dieser Menschen bei seiner literarischen Aufarbeitung der Vergangenheit stößt, belegen, daß diese Vergangenheit Gegenwart ist. Eine Gegenwart, die uns tagtäglich begleitet, ob wir wollen oder nicht.
Dieses Buch klagt nicht an. Es fordert auf, das Geschehene nicht zu verdrängen, sondern sich dessen bewußt zu sein, so wie es war.

Uli Jungbluth, Nationalsozialistische Judenverfolgung im Westerwald

Vorwort Frederik Hetmann

ISBN 978-3-923532-27-8
2. Auflage, 195 Seiten, zahlreiche Abb.

vergriffen!

Neuauflage in Vorbereitung!

Das vorliegende Buch ist die erste zusammenfassende Darstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im Westerwald.
In der Zusammenschau vorliegender Veröffentlichungen und der Aufarbeitung bislang unveröffentlichen Akten- und Bildmaterials werden in den einzelnen Orten die Ereignisse vor und um 1933, der Boykott, Emigration und Auswanderung, die Reichspogromnacht, die Deportationen und die letzten Tage der Westerwälder Juden detailliert geschildert. Im letzten Kapitel wird der Frage nach-gegangen: “Wie war das möglich?”.
Das Buch richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Lehrer, Ortsgeschichtsforscher und Historiker.