Koblenz / Regionalia
!

Matthias Kellermann "Die preußische Festung Koblenz und Ehrenbreitstein"

Zur Geschichte der rechtsrheinischen Festungswerke

 

ISBN 978-3-934795-63-1

212 Seiten, zahlreiche Abb.

20 Jahre nach Abschluss der Befestigungsarbeiten rund um Koblenz und Ehrenbreitstein begann 1854 mit dem Ausbau der Ehrenbreitsteiner Ortsbefestigung die sukzessive Verstärkung der rechtsrheinischen Koblenzer Festungssysteme. Verbesserungen in der Geschütztechnik und der Bau der rechtsrheinischen Eisenbahn erforderten und ermöglichten die Verstärkung alter und den Bau neuer Festungswerke auf dem Plateau vor der Feste Ehrenbreitstein, der Arzheimer sowie der Pfaffendorfer Höhe.
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 verlor die gesamte Festung Koblenz und Ehrenbreitstein aufgrund ihrer Lage jedoch mehr und mehr an Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg zwangen die Bestimmungen des Versailler Vertrags die Deutschen zu einer umfassenden Entfestigung der Rheinlinie, von der auch Koblenz betroffen war. Ein Großteil der rechtsrheinischen Festungswerke fiel 1927 der Schleifung zum Opfer, einzig die Feste Ehrenbreitstein konnte in einer dramatischen Rettungsaktion vor der Zerstörung bewahrt werden.

Matthias Kellermann "75 Jahre Lützeler Volkspark"

ISBN 978-3-934795-87-7

52 Seiten, zahlreiche Abb.

Der Lützeler Volkspark war einst ein Kuriosum, ein Blumenparadies, der schönste Garten der Stadt Koblenz, ja sogar das Sansoucis nicht nur der Einheimischen, sondern auch vieler auswärtiger Besucher.

Kaiser Feste Franz

Zur Geschichte des Festungswerks und des Systems Feste Franz
in Koblenz-Lützel

ISBN 978-3-934795-55-6
3. Auflage, 121 Seiten, zahlreiche Abb.

Jörg Schmitt-Kilian "Münz-Menschen suchen Kontakt"

ISBN 978-3-934795-45-7
112 Seiten, zahlr. s/w Abb.

Jörg Schmitt-Kilian beschreibt dicht an den Menschen und nahe an der Realität lustige Geschichten rund um die „Koblenzer Davidswache“, das inzwischen „legendäre“ 1. Polizeirevier in der Altstadt. Auf der Zeitreise zurück in die bewegte Vergangenheit der „wilden Siebziger“ begegnet er vielen Münz-Menschen (so nennt er liebevoll die Altstadt-Bürger) und lässt die Ereignisse vor seinem geistigen Auge Revue passieren. Ein liebevoll geschriebenes Buch für alle Koblenzer, die sich gerne an diese Zeit erinnern, für „Zugereiste“ die neugierig sind und vor allem für Altstädter und Butze, die sich vielleicht wieder erkennen (wollen), denn dieses Buch spiegelt fast (nichts) als die Wahrheit.

 

„... Schmitt-Kilian dreht die Uhr um einige Jahrzehnte zurück, lässt wieder Streifenwagen vor der Münzplatz-Wache parken, Trinkgeld-Gierige durchs Fenster den Beamten heimliche Tipps zuflüstern und die „Butze“ auch mal die Zeche für einen Altstadt-Säufer löhnen, der doch nur „dat Portemonnaie vergässe hatt“ und sonst zum Zechpreller geworden wäre. Schmitt-Kilian pendelt geschickt zwischen Kowelenzer Platt und Polizeideutsch, lässt unvergessliche Anekdoten auferstehen und legendäre Beamte aufmarschieren, erinnert an Stimmungen und Stimmen, Gefühle und Gelächter. Ein Schmuckstück für jeden Liebhaber der Altstadt und ihrer unverwechselbarer Geschichten, ihres ganz besonderen Flairs, ihrer einmaligen Originale ...“   RHEIN-ZEITUNG

Uferblicke Koblenz

Kurzweilige Hörbeiträge an den Ufern von Rhein und Mosel, verbunden durch eine gemütliche Radtour.

Erstellt von Barb Mehrens

ISBN 978-3-934795-99-0

Uferblicke Koblenz

In 16 Hörbeiträgen entsteht ein abwechslungsreiches Portrait einer Stadt, die durch zwei  europäische Flüsse geprägt ist.Menschen, die in Koblenz leben und arbeiten, berichten im Gespräch live vor Ort. Ergänzende Informationen und interessante Fotos finden Sie in einem umfangreichen Booklet, das der CD beiliegt.

Der Weinbau, die Flüsse mit ihrer Schifffahrt, das kulturelle Leben im 18. und 19. Jahrhundert, die Rittersturzkonferenz, der Gartenarchitekt  Lenné ... das sind einige der Themen an den  Ufern von Rhein und Mosel. Sie werden verknüpft am Zusammenfluss der beiden Flüsse mit den Kernpunkten der Koblenzer Geschichte.

 

Die Audiopunkte

Menschen, die in Koblenz leben und arbeiten berichten in Gesprächen live vor Ort über die Flüsse, die Landschaft, die Geschichte und das Leben der Menschen hier in Koblenz an den Ufern von Rhein und Mosel.In der Übersichtskarte in der Mitte des Heftes sind die Haltepunkte gekennzeichnet. Die Standorte zum Hören sind Orte mit schönen Ausblicken, die zum Verweilen einladen. Die Beiträge sind alle im Vorfeld der Bundesgartenschau Koblenz in den Jahren 2010 und 2011 entstanden.

 

Die Radtour

Es ist eine Rundtour mit Start und Ziel am Hauptbahnhof. Sie verläuft überwiegend entlang der beiden Radfernwege an Mosel und Rhein und hat eine Länge von ca. 20 km. Bis auf die Brückenrampen ist sie völlig eben.

 

Die Sprecher

Bei den einzelnen Hörbeiträgen lernen Sie die Gesprächspartner vor Ort kennen. Die begleitenden Worte und historischen Texte spricht der Kammerschauspieler Hermann Burck. Barb Mehrens führt die Gespräche vor Ort.

 

Die Technik

Die Hörbeiträge können als MP3 Audiotracks auf mobile Endgeräte heruntergeladen werden.

Ernst Heimes "Ich habe immer nur den Zaun gesehen"

Suche nach dem KZ Außenlager Cochem

ISBN 978-3-923532-39-1
4. Auflage, 223 Seiten, 49 Abb.

Ernst Heimes, Jahrgang 1956, entreißt mit diesem Bericht Dinge und Begebenheiten der Vergessenheit und der Verdrängung, die sich in seiner Heimat ereignet haben.
Anhand von zahlreichen Archivmaterialien, Zeitzeugenberichten und eigenen Beobachtungen werden die Geschehnisse in und um das KZ Außenlager Kochem dokumentiert, in dem politische Gefangene in der Zeit von 1944 bis 1945 leben und leiden mußten.
Gleichzeitig ein einfühlsamer und sehr persönlicher Bericht über die Menschen an der Mosel, über ihre Reaktionen und ihren Umgang – damals und noch heute – mit Dingen, die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung ereigneten.
Die vielen Schwierigkeiten – mit der Umwelt und mit sich selbst –, auf die einer dieser Menschen bei seiner literarischen Aufarbeitung der Vergangenheit stößt, belegen, daß diese Vergangenheit Gegenwart ist. Eine Gegenwart, die uns tagtäglich begleitet, ob wir wollen oder nicht.
Dieses Buch klagt nicht an. Es fordert auf, das Geschehene nicht zu verdrängen, sondern sich dessen bewußt zu sein, so wie es war.

Hermann Schnorbach "Tim, Tom und Mary"

Kinder flüchten vor Hitlers Weltkrieg - Eine Bilderfolge von Carl Meffert / Clement Moreau

 

ISBN 978-3-934795-47-1

68 Seiten, zahlr. s/w u. farb Abb., 28,0 x 21,0 cm

Carl Meffert / Clement Moreau (1903-1988) war ein engagierter deutscher antifaschistischer Künstler, der heute immer noch zu wenig bekannt ist. Er war stets ein politisch und sozial aktiver Mensch und Künstler, ein Aufklärer und Pädagoge. Seine frühen Arbeiten sind zwar schon wieder aufgelegt worden, doch sein argentinisches Werk harrt noch der Entdeckung. Nachdem er vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die Schweiz und nach Argentinien emigrieren musste entfaltete er eine umfangreiche künstlerische Betätigung (Linolschnitte, Zeichnungen, Zeitungskarikaturen, Ausstellungen u.a.m.) und politisches und pädagogisches Engagement. In Argentinien entstand 1938 sein größtes Werk, „La comedia humana“ <Die menschliche Komödie>. Es sind 104 Linolschnitte über die Odysse eines Mannes unter der Hitler-Diktatur, Verfolgung, Haft, Flucht, Asyl, die er 1940-1941 als 4er Bilderstreifen in argentinischen Zeitungen veröffentlichte.

Die hier erstmals veröffentlichte Bilderfolge Tim, Tom und Mary aus dem Jahre 1940 bietet über die bloße Veröffentlichung als Kunstwerk und Exildokument hinaus auch als Kinder- und Jugendbuch die Möglichkeit eines kindgerechten Zugangs zum Thema Krieg, Angst, Verlust, Schuld, Flucht und Exil bietet, wie es der pädagogisch-politischen Absicht Clement Moreaus entsprechen würde.

Das Buch enthält neben den farbigen und schwarz-weißen Zeichnungen ein ausführlichen Anhang von Hermann Schnorbach, der die erzählte Bildergeschichte in die zeitlichen Zusammenhänge einordnet und zusätzliche Informationen über den Künstler und das Thema bietet, z.B. Kinder auf der Flucht, die Pestalozzischule als antifaschistische Schulgründung in Buenos Aires.

 

Carl Meffert / Clement Moreau, 1903 in Koblenz geboren. Sozial und politisch engagierter Künstler. Wird in eine Reihe gestellt mit Käthe Kollwitz, Frans Masereel und John Heartfield. 1933 Emigration in die Schweiz, 1935 nach Argentinien. „Clement Moreaus Arbeiten zählen zu den wichtigsten Werken deutscher antifaschistischer Kunst des Exils“ (Goethe Institut Buenos Aires 1994). Gestorben 1988 in Zürich.

 

Dr. Hermann Schnorbach, 1949 in Boppard geboren. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt „Pädagogisch-Politische Emigration 1933-1945“ an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Grund- Haupt- und Realschullehrer in Frankfurt am Main, Addis Abeba, München, Heppenheim und Lampertheim. Lebt in Heppenheim/Bergstraße.

Daweli Reinhardt / Joachim Hennig "Hundert Jahre Musik der Reinhardts

ISBN 3-934795-24-2
2. Auflage, 111 Seiten

Daweli Reinhardt, Jahrgang 1932, ist ein Koblenzer Sinto, dessen kleine Welt mit 10 Jahren wie ein Kartenhaus zusammenfiel: Der bei Mitschülern und Lehrern beliebte Junge wurde mit 148 Koblenzer Sinti 1943 nach Auschwitz-Birkenau, in das Zigeunerlager, deportiert.

Mit 13 Jahren kehrte er, den Bruder an der Hand, nach Koblenz zurück. In dem Buch erzählt er aus seinem Leben und dem Leben seiner Familie, von den Schrecken des Konzentrationslagers, aber auch davon, wie man danach ohne Verbitterung ein würdevolles Dasein führen kann. Entstanden ist der Einblick in ein vielseitiges Musiker- aber auch Familienleben, das uns Respekt abverlangen muss.

Hans-Rolf Weber "Balduin"

Ein Blick in das spätmittelalterliche Leben an Mosel und Mittelrhein

 

ISBN 978-3-934795-10-5

80 Seiten

Ende 13. Jahrhundert - spätes Mittelalter. Eine Welt, völlig anders als unsere heutige Zivilisation, prägt das Leben. Burgen sind waffenstarrende Festungen und kriegerische Feudalherren führen ein strenges Regiment über ein unmündiges Bauernvolk.

In diese Welt wird Balduin als dritter Sohn des Grafen Heinrich (VI.) von Luxemburg geboren. Bis zu seinem Tod 1354 bleiben ihm rund 46 Jahre Amtszeit als Erzbischof und Kurfürst von Trier, in der Balduin eine der großen Leitfiguren des 14. Jahrhundert ist.

Thorsten Stötzer "Landkreis St. Goarshausen"

in der französischen Besatzungszeit 1918 - 1929

 

ISBN 978-3-934795-32-7

175 Seiten, zahlreiche Abb.

Gut 46.000 Menschen lebten zwischen 1918 und 1929 im französisch besetzten Landkreis St. Goarshausen. Dieses Buch berichtet vom Alltag vor Ort und dem Einfluss der »großen« Politik. Eigene Kapitel sind zum Beispiel dem Kauber Flaschenhals und den Wahlergebnissen gewidmet, andere dem Separatismus, dem Verhältnis zu den Franzosen und der Entwicklung politischer Parteien im Kreis. Wissenschaftlich fundiert und doch anschaulich erzählt wird ein Stück lokaler Zeitgeschichte lebendig.